Blindenhilfswerk für das Land Brandenburg e.V.
Anzahl der behinderten Beschäftigten: 58
Arbeit ist Licht für Blinde
Seit 1953 arbeitet in der Potsdamer Rudolf-Breitscheid-
Str. 49 eine Einrichtung, die sich darum bemüht, blinden Menschen des Landes Brandenburg durch nützliche Arbeit das Gefühl zu vermitteln, gebraucht zu werden.
Damals als Einkaufs- und Liefergenossenschaft gegründet, 1976 in eine Produktionsgemeinschaft der Blinden mit dem hoffnungsvollen Namen "Frohe Zukunft" umgewandelt, sind in der jetzigen gemeinnützigen Vereinigung der Blinden und blinden Handwerker des Landes Brandenburg 69 Beschäftigte, davon 49 Blinde, tätig.
Das Blindenhilfswerk für das Land Brandenburg e.V. hat in Cottbus unter der Anschrift Parzellenstr. 67-70 eine Niederlassung. Desweiteren werden im Betriebsteil Leegebruch bei Oranienburg ein Teil der für die Produktion benötigten Bürstenhölzer selbst hergestellt.
Die blinden Bürstenmacher und Mattenflechter haben ihren Arbeitsplatz in ihrer häuslichen Umgebung im ganzen Land Brandenburg verstreut und werden durch ein aufwendiges Transportsystem versorgt. Die gesamte Produktion basiert auf Handarbeit, die an speziell dafür eingerichteten Arbeitsplätzen durchgeführt wird. Es wird praktisch alles hergestellt, was es in Sachen Besen, Bürsten, Pinsel und Fußmatten gibt.
Die Angebotspalette reicht von Besen aller Art und Länge über Handfeger, Schrubber, Weichenbesen und Fußabtreter nach Maß, bis zu Bürsten für Autowaschanlagen und Fußbodenpflegemaschinen. Sonderanfertigungen von technischen Bürsten und deren kostengünstige Regenerierung gehören ebenso zum Programm wie die Lieferung von Malerroller, Pinsel, Drahtbürsten, Frottierware, Scheuertücher, Staub- und Spültücher.
Alle Aufträge werden mit großem handwerklichen Können und in hoher Qualität ausgeführt, damit auch in Zukunft "Arbeit Licht für Blinde" ist.