02.03.2026 | Neue Online-Diskussion der DVfR
Aufgaben der SBV für (junge) schwerbehinderte Menschen
Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und ihre wissenschaftlichen Kooperationspartner am Zentrum für Sozialforschung Halle e. V. (ZSH) laden herzlich ein zur Online-Diskussion: „Von der Ausbildung bis zur Beschäftigungssicherung: Aufgaben der SBV für (junge) schwerbehinderte Menschen“ – Zeitraum: 24. Februar bis 20. März 2026.
Ziel der Diskussion ist ein offener Austausch über Möglichkeiten, Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe bei der Ausbildungsplatz- und Jobsuche und beim Übergang von der Schule in die Ausbildung. Schwerpunkt ist die Rolle der Schwerbehindertenvertretung (SBV) bei der Gestaltung der Ausbildung für junge Menschen sowie bei der Sicherung ihrer Beschäftigung.
Die Diskussion richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, Eltern, Schwerbehindertenvertretungen, Jugend- und Ausbildungsvertretung, Betriebs- und Personalräte sowie Betriebe und Dienststellen, Arbeitsagenturen, Inklusionsämter, Integrationsfachdienste, Schulen, Beratende oder Jobcoaches.
Während der Online-Diskussion sollen u. a. folgende Fragen im Fokus stehen:
- Die Bundesagentur für Arbeit wird bei freigemeldeten Arbeitsplätzen nur aufgrund eines „Vermittlungsauftrags“ tätig: Was bedeutet das für die Praxis?
- Welche Erfahrungen gibt es mit der Berichtspflicht der Arbeitgeber über die Beschäftigung schwerbehinderter und behinderter Auszubildender (§ 155 II 2 SGB IX)? Welche Verbesserungen sind möglich?
- Ist die SBV auch für Praktika zuständig?
- Was bedeutet die Pflicht zur Beschäftigung eines „angemessenen“ Teils von schwerbehinderten Auszubildenden (§ 155 II 1 SGB IX)?
- Wie kann das Potenzial für das Budget für Ausbildung (§ 61a SGB IX) und anderer auf schwerbehinderte Menschen angepasster Ausbildungsformen (verzahnte Ausbildung, assistierte Ausbildung) vollständig genutzt werden?
- Welche Regelungen einer Inklusionsvereinbarung können diesen Prozess unterstützen?
Die Diskussion wird im Forum Fragen – Meinungen – Antworten (FMA) geführt und ist Teil des Projekts „Mit Vielfalt zum inklusiven Arbeitsmarkt – Aufgaben für das Reha- und Teilhaberecht" (VinkA), das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert wird.
Zum Forum: Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht | fma.reha-recht.de
(br)