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Allgemeine Informationen

Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sind Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation. Ihre Aufgabe ist die Umsetzung der Teilhabe am Arbeitsleben für die dort beschäftigten Menschen mit Behinderungen.

Aufgaben der WfbM

Ziel der Werkstatt ist es, die individuelle Leistungsfähigkeit der Beschäftigten zu entwickeln, wiederzugewinnen und so zu erhöhen, dass sie entweder in der Werkstatt ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung erbringen oder sogar ins Erwerbsleben eingegliedert werden können. Die Werkstatt-Beschäftigten werden dabei von qualifiziertem Personal und von begleitenden Diensten betreut und individuell gefördert.

Zu den Aufgaben der WfbM zählt es, Menschen mit Behinderungen

  • eine angemessene berufliche Bildung zu vermitteln,
  • möglichst vielfältige Berufsbildungs- und Arbeitsplätze anzubieten,
  • ein angemessenes Arbeitsentgelt zu bezahlen,
  • bei der Entwicklung der Persönlichkeit zu fördern,
  • ausgelagerte Plätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt anzubieten,
  • bei Eignung den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Die Aufgaben der WfbM werden im SGB 9 Paragraf 219 beschrieben.

Interessenvertretung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) ist die bundesweite Interessenvertretung der Werkstätten.