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Berufsausbildungen mit Kammerabschluss

Während man in einer WfbM keine anerkannte Berufsausbildung absolvieren kann, ist dies aber bei einigen Trägern der Werkstätten möglich.

Einige Werkstattträger bilden behinderte Menschen selber aus oder sie verfügen beispielsweise über angegliederte Berufsbildungs- oder Berufsförderungswerke, wo spezielle Berufsausbildungen für behinderte Menschen angeboten werden. Manche Werkstattträger kooperieren auch mit anderen Bildungsanbietern, die Ausbildungsmöglichkeiten für behinderte Menschen vorhalten.

Hier finden Sie alle Werkstätten, deren Träger anerkannte Berufsausbildungen mit IHK-, HWK- oder anderem Kammerabschluss für behinderte Menschen anbieten. Die WfbM versuchen geeignete Beschäftigte innerhalb der Werkstatt auf solche Ausbildungsplätze vorzubereiten.

Beispiele

1) Die Gemeinützigen Werkstätten und Wohnstätten GmbH (GWW) in Sindelfingen bieten behinderten Menschen eine Qualifzierung als Verkäuferin bzw. Verkäufer im Einzelhandel an. Bei der Qualifizierung kann man einen IHK-Abschluss erhalten.

2) Eine zunehmende Anzahl von Werkstätten bietet eine Qualifizierung zur Alltagshelferin bzw. zum Alltagshelfer (Alltagsbegleiterin bzw. Alltagsbegleiter, Alltagsbetreuerin bzw. Alltagsbetreuer) in der Seniorenhilfe an.

In der Broschüre 'Perspektivenwechsel - Menschen mit geistiger Behinderung als Alltagsbegleiter in der Altenhilfe' werden fünf ehemalige Werkstattbeschäftigte vorgestellt, die ihren Traumjob in der Altenhilfe gefunden haben. Sie berichten über ihre Erfahrungen aus dem neuen Arbeitsalltag. Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzte, Jobbegleiterinnen und -begleiter aus den Werkstätten, Freundinnen und Freunde, Angehörige und die betreuten Senioreninnen und Senioren kommen ebenfalls zu Wort.

3) Die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg bieten folgende Ausbildungen an:

  • Werkerin bzw. Werker im Gartenbau
  • Metallfeinbearbeiterin bzw. -bearbeiter
  • Begleitete betriebliche Ausbildung