Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn
Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen
Zertifiziert nach
DIN EN
ISO 9001:2015 und AZAV
ANZAHL DER BEHINDERTEN BESCHÄFTIGTEN: 658 (31.12.2025)
TÄTIGKEITSFELDER IM BERUFSBILDUNGSBEREICH:
Metall, Holz, Kunststoff,
EDV/Büro/Mailing/Versand, Verpackung, Hauswirtschaft, Garten-/Landschaftspflege/ Gärtnerei, Vorrichtungsbau
Weitere Bereiche: Betriebsübergreifende Kurse für berufliche Qualifizierungsmaßnahmen im Zentralen Berufsbildungsbereich in Montabaur.
BILDUNGS- und QUALIFIZIERUNGSMAßNAHMEN, die über die berufliche Grundqualifizierung im Berufsbildungsbereich (§ 4
WVO) hinausgehen:
Qualifizierungsmaßnahmen mit Hauszeugnissen oder Zertifikaten
(Im Bundesland Rheinland-Pfalz erhalten die Absolventen der Berufsbildungsbereiche (
BBB) seit dem Dezember 2013 Zertifikate über die erfolgreiche Teilnahme am
BBB und den dort erworbenen Qualifikationen.)
Weiterbildung im Arbeitsbereich mit Hauszeugnissen oder Zertifikaten
DURCHFÜHRUNG der Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen:
Kombinierte Durchführung (WfbM-intern und externer Betrieb / Inklusionsfirma)
In Kooperation mit anderen Bildungsanbietern
Anzahl der ausgelagerten Plätze (in externen Betrieben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt / Inklusionsfirmen) im Berufsbildungsbereich: 10
AUßENARBEITSPLÄTZE in externen Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes sind vorhanden:
Ausgelagerte Einzelarbeitsplätze (Anzahl der Plätze: dauerhaft: 15-22 / zeitlich befristet: 0)
Praktika in externen Betrieben
https://www.cw-wwrl.de/unternehmen/standorte/viwec...WEITERE ARBEITSMARKTNAHE DIENSTLEISTUNGEN UNSERES TRÄGERS:
Unterstützte Beschäftigung (Individuelle betriebliche Qualifizierung im Rahmen Unterstützter Beschäftigung / InBeQ)
Zuverdienstarbeitsplätze
Berufsbegleitung
Berufliche Rehabilitation nach Unfall oder Krankheit
Wohnmöglichkeiten sind vorhanden.
Die Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn sind eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen nach § 225
SGB IX. Träger ist der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e.V.
Die Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn bieten seit 50 Jahren Qualifizierung und Integration sowie Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit geistiger, körperlicher und seelischer Behinderung im Westerwaldkreis und dem westlichen Rhein-Lahn-Kreis für zurzeit 651 Menschen mit Behinderungen.
In der Hauptwerkstatt Montabaur und den Betriebsstätten Lahnstein, Nauort, Niederelbert, Rotenhain, St. Goarshausen und dem CAP-Lebensmittelmarkt in Hundsangen werden Menschen mit Behinderung qualifiziert, betreut und gefördert. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist dabei die Vermittlung geeigneter Beschäftigter auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Dazu wurde im Jahre 2008 der Bereich Viweca installiert, um geeigneten Personen eine dauerhafte Beschäftigung außerhalb der Werkstatt in externen Betrieben und Einrichtungen zu ermöglichen. Dessen Leistungen beinhalten Maßnahmen der beruflichen Qualifizierung sowie Arbeitsgelegenheiten in Betrieben, Diensten und Einrichtungen des allgemeinen Arbeitsmarktes außerhalb der Caritas-Werkstätten. Die Angebote der Viweca, der 'virtuellen Werkstatt' umfassen Vorbereitungs- und Qualifizierungskurse, Praktika, dauerhaft begleitete Beschäftigung auf ausgelagerten Arbeitsplätzen sowie die Unterstützung bei der Anbahnung von Arbeitsplätzen im Rahmen des Budgets für Arbeit
bzw. von Integrationsarbeitsplätzen.
Weiterhin werden in der angegliederten Tagesförderstätte in Wirges sowie in der werkstattnahen Tagesförderstätte in Montabaur Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf gefördert und betreut, um die Soziale Teilhabe zu ermöglichen.
Unsere Einrichtung hat zum Ziel, Menschen mit Behinderungen aus dem Westerwaldkreis und dem westlichen Rhein-Lahn-Kreis beruflich und sozial zu integrieren.
Seit Mai 2014 betreiben die Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn darüber hinaus einen von mehr als 100 CAP-Lebensmittel-Märkten in ganz Deutschland. Mit dem CAP-Markt werden dauerhafte Arbeitsplätze außerhalb der Werkstattbetriebe geschaffen, die Integration von Menschen mit Handicaps in das gesellschaftliche Umfeld erleichtert, ein Betätigungsfeld im Dienstleistungsbereich mit direktem Kundenkontakt erschlossen sowie ein Akzeptanzgewinn und eine Steigerung des Selbstbewusstseins für behinderte Menschen erreicht. Der Markt ist für die behinderten Menschen, die von den Mitarbeitern der Caritas-Werkstätten angeleitet, begleitet und unterstützt werden, Bildungsstätte wie Arbeitsplatz.
Alle Geschäftsprozesse der Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn werden durch ein Qualitätsmanagementsystem geplant, gesteuert und auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Dieses ist nach
DIN EN
ISO 9001:2015 durch die IFU-CERT Zertifizierungsgesellschaft für Managementsysteme
mbH und AZAV durch die Certuria Certification Germany
GmbH zertifiziert.
Die bei den Caritas-Werkstätten durchgeführten Arbeiten nehmen an Komplexität zu. Die Artikelvielfalt, der Termindruck und die Nachverfolgbarkeitsverpflichtung (Chargenrückverfolgbarkeit) steigen. In gleichem Maße erhöhen sich die Anforderungen an Nachweise zu durchzuführenden Prüfungen, Erstmusterfreigabeprozessen und Lieferfähigkeitsanforderungen.
Aus diesem Grunde wurde ein Bereich 'Vorrichtungsbau' geschaffen, der sich permanent und nachhaltig darum kümmert, die Beschäftigungsfähigkeit von Menschen mit Behinderung zu verbessern; d. h. eine Annäherung der Arbeit an den Menschen wie gleichsam die Annäherung des Menschen an die Arbeit wird konsequent vorangetrieben. Dies ermöglicht auch komplexere Aufträge in den Caritas-Werkstätten zu fertigen und den Menschen in den Werkstätten ein hohes Maß an individueller Teilhabe an Arbeit zuteilwerden zu lassen – 'Arbeit EINFACH machen' – ist das Leitmotto der Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn.